Trinkwassernetz

Aufgaben der Trinkwasserversorgung

 

Das vom Wasserwerk Colbitz gelieferte und vom Verband (ca. 2,75 Mill. m³/a) eingekaufte Trinkwasser, zeichnet sich durch seine hervorragende Güte aus. Es weist keine Nitrate auf, ist bakteriologisch einwandfrei und ungechlort. Die Einhaltung, der gemäß Trinkwasserverordnung vorgegebenen Parameter hat höchste Priorität.

Um diesen Ansprüchen zu genügen, werden Kontrollen durch ein akkreditiertes Labor in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Parallel hierzu werden durch die jeweiligen Gesundheitsämter der Landkreise, für ihre zuständigen Städte und Gemeinden, Untersuchungen vorgenommen. Ob das Trinkwasser in der gleichen Qualität am Zapfhahn des Verbrauchers entnommen wird, wie im Rohrnetz vorhanden, hängt von der Hausinstallation ab. Nach DIN EN 806, DIN EN 1717, DIN 1988 – können alle Werkstoffe in der Trinkwasserinstallation empfohlen werden, sofern die Technischen Regeln eingehalten werden. Darum ist es wichtig, dass die Hausinstallation nur von zugelassenen Fachfirmen vorgenommen wird. Im Bedarfsfall kann eine Liste regionaler Firmen, die über eine entsprechende Zulassung verfügen, beim Verband angefordert werden.

Der nachfolgende Link zeigt Ihnen Auszüge aus der aktuellen Trinkwasseranalyse vom Wasserwerk Colbitz  der Trinkwasserversorgung Magdeburg ( TWM ):

Trinkwasseranalyse 2016 (Klick zum Download)

Das Versorgungsgebiet ist trinkwasserseitig 100% erschlossen, mit einer Leitungslänge von ca. 380 km. Die 24-Stunden-Bereitschaft im Gebiet des Verbandes gewährt eine hohe Versorgungssicherheit in bester Qualität. Die Schwerpunkte im Verbandsgebiet bilden in erster Linie die Erneuerung am Rohrnetz, vorrangig im Zuge des grundhaften Straßenausbaues, Rekonstruktionsmaßnahmen zur Verbesserung der Versorgung sowie die Erhöhung des Versorgungsdruckes, wie z.B. in der Altstadt Staßfurt. Hier wurde im Jahre 2004 der Versorgungsdruck um ca. 2,0 bar auf das Niveau des HB Ochsenberg angehoben. Der Wasserturm der Altstadt Staßfurt wurde damit außer Betrieb genommen. Der HB Ochsenberg mit einem Fassungsvermögen von 2 x 5.100 m³ ist druckbestimmend für die Städte und Gemeinden des südlichen Verbandsgebietes.

Weitere Speicherkapazitäten bestimmend für die jeweiligen Orte des Verbandes sind:

  • Wasserturm Egeln 400 m³ Fassungsvermögen
  • Wasserturm Groß Börnecke 200 m³ Fassungsvermögen
  • Wasserturm Wolmirsleben 100 m³
  • Fassungsvermögen Aquaglobus Etgersleben 200 m³ Fassungsvermögen

sowie druckbestimmend die Druckerhöhungsanlagen in :

  • Hecklingen, Am Ochsenberg (2)
  • Amesdorf/Warmsdorf
  • Groß Börnecke
  • Kroppenstedt (Paulshöhe)
  • Hakeborn